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Diese luxemburgischen Ausdruecke, die woertlich uebersetzt keinen Sinn ergeben

Der weltweite Trend, lokale Ausdruecke woertlich zu uebersetzen, hat einen Endgegner: Luxemburgisch und seine unwahrscheinlichen Bilder.

Von La rédaction LëtzBuzz··1 Min. Lesezeit

In den sozialen Netzwerken laeuft ein Format in Dauerschleife: eine Redewendung nehmen und sie Wort fuer Wort in eine andere Sprache uebersetzen, um ihre Absurditaet zu zeigen. Luxemburgisch ist ein Top-Kandidat, weil seine Wendungen auf Bildern von Land, Kueche und Wetter beruhen, die eine Uebersetzung nicht ueberleben.

Wenn das lokale Bild entgleist

Der Humor entsteht aus dem Bruch: Eine fuer Luxemburger voellig banale Formel wird surreal, sobald sie auf Franzoesisch oder Englisch landet. Das Gehirn des Zuschauers pendelt zwischen der echten Bedeutung und dem woertlichen Bild, und dieser Kurzschluss loest das Lachen aus. Je tiefer der Ausdruck in der Heimat verwurzelt ist, desto staerker die Pointe.

Ein Trend, der die Sprache bewahrt

Ueber den Witz hinaus hat dieses Format einen unerwarteten Effekt: Es bringt Ausdruecke in Umlauf, die Juengere manchmal weniger nutzen. Indem man ueber eine Wendung lacht, lernt man sie, wiederholt sie, gibt sie weiter. Der Blickwinkel, der uns gefaellt: Was wie simple virale Komik aussieht, wird zu einem kleinen lebendigen Archiv des Luxemburgischen, das weit ueber die Grenzen des Grossherzogtums geteilt wird.

Quellen

  • Décryptage du trend de traduction littérale appliqué au lëtzebuergesch
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