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Die Handy-Wand: Wenn das ganze Konzert filmt, statt zuzuschauen

Arme hoch, Bildschirme an, Storys im Dauerfeuer: Das meistdiskutierte Bühnenphänomen des Sommers steht nicht auf der Bühne, sondern im Publikum.

Von La rédaction LëtzBuzz··1 Min. Lesezeit

Ein Künstler betritt die Bühne, spielt den ersten Akkord, und plötzlich: Eine Flut von Handys geht hoch. Das Konzert wird zu einem Wald aus Bildschirmen, jeder hält denselben Moment fest, um ihn später anzusehen ... vielleicht nie.

Filmen heißt auch teilen

Man muss nicht den mürrischen Alten spielen: Einen Refrain zu filmen ist eine Art, ein Gefühl zu archivieren und mit denen zu teilen, die nicht dabei sind. Das Problem beginnt, wenn man die ganze Show durch einen Sechs-Zoll-Bildschirm anschaut.

Der Trend zum weggesteckten Handy

Aufkommender Trend: Künstler bitten um einen handyfreien Song, und manche Festivals bieten versiegelte Hüllen an. Die Regel, die funktioniert: Film einen Song, erleb den Rest. Du gehst mit einem Clip zum Teilen nach Hause und vor allem mit einer echten Erinnerung, die du in voller Geschwindigkeit erlebt hast statt im Kameramodus.

Quellen

  • Décryptage du phénomène des smartphones brandis en concert et du débat filmer vs vivre l'instant
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