Die Handy-Wand: Wenn das ganze Konzert filmt, statt zuzuschauen
Arme hoch, Bildschirme an, Storys im Dauerfeuer: Das meistdiskutierte Bühnenphänomen des Sommers steht nicht auf der Bühne, sondern im Publikum.
Ein Künstler betritt die Bühne, spielt den ersten Akkord, und plötzlich: Eine Flut von Handys geht hoch. Das Konzert wird zu einem Wald aus Bildschirmen, jeder hält denselben Moment fest, um ihn später anzusehen ... vielleicht nie.
Filmen heißt auch teilen
Man muss nicht den mürrischen Alten spielen: Einen Refrain zu filmen ist eine Art, ein Gefühl zu archivieren und mit denen zu teilen, die nicht dabei sind. Das Problem beginnt, wenn man die ganze Show durch einen Sechs-Zoll-Bildschirm anschaut.
Der Trend zum weggesteckten Handy
Aufkommender Trend: Künstler bitten um einen handyfreien Song, und manche Festivals bieten versiegelte Hüllen an. Die Regel, die funktioniert: Film einen Song, erleb den Rest. Du gehst mit einem Clip zum Teilen nach Hause und vor allem mit einer echten Erinnerung, die du in voller Geschwindigkeit erlebt hast statt im Kameramodus.
Quellen
- Décryptage du phénomène des smartphones brandis en concert et du débat filmer vs vivre l'instant
Teilen
Wähl deine Plattform – nichts wird an deiner Stelle veröffentlicht.
Auch lesenswert
BookTok relance la lecture chez les jeunes Luxembourgeois
Comment une communauté de lecteurs en ligne remplit (vraiment) les librairies.
Die 5-Uhr-Morgenroutine: Mythos oder Flex?
Aufstehen um 5, Zitronenwasser und Journaling vor Sonnenaufgang: Die Morgenroutine flutet die Feeds, doch in Luxemburg redet das echte Leben mit.
Der falsche Glamour der Monetarisierung: was niemand zeigt
Hinter den Einnahmen-Screenshots sieht der echte Creator-Job vor allem nach viel Buerokram aus.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Starte die Diskussion!