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In der Oeffentlichkeit mit der KI reden: der neue (peinliche) Reflex in Luxemburg

Sprach-KI-Assistenten boomen, und im Grossherzogtum lernen wir, dem Handy zuzufluestern, ohne verloren zu wirken.

Von Lina Weber··1 Min. Lesezeit

Frueher wirkte Selbstgespraeche auf der Strasse verdaechtig. Heute ist es nur jemand, der seine KI bittet, eine Mail zusammenzufassen. Die Verbreitung von Sprachassistenten hat unsere Gehwege in ein wanderndes Grossraumbuero verwandelt.

Die mehrsprachige Herausforderung

In Luxemburg ist die echte Pruefung nicht technisch, sondern sprachlich: auf Luxemburgisch beginnen, ins Franzoesische wechseln, auf Englisch enden, alles in einem Satz. Verbraucher-KIs werden besser, aber der beruehmte Letzebuergesch-Franzoesisch-Mix bleibt ihr Endgegner.

Die Fluester-Etikette

In der Tram oder auf einer Terrasse in der Ville-Haute entsteht ein neuer sozialer Code: Man spricht leise mit seiner KI, die Hand vor dem Mund, wie ein gehetzter Spion. Weniger ein Gadget als ein Mini-Kurs in Benimm 2.0, den das ganze Grossherzogtum in Echtzeit lernt.

Quellen

  • Tendance grand public des assistants IA vocaux, observee dans l'espace public luxembourgeois.
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